Abaja ba Kristo


Abaja ba Kristo bedeutet "Dienerinnen Christi". So nennt sich die ruandische Gemeinschaft der Schwestern, die gegenwärtig aus 39 einheimischen Frauen besteht. Ihre grundlegende Ausrichtung ist es, ihrem Volk mit der Liebe Christi zu dienen. Das Mutterhaus liegt in Rubengera, im Westen Ruandas (Bezirk Karongi). Die Diakonissen sind eine junge wachsende Lebensgemeinschaft, die 1984 als ruandische Schwesternschaft etabliert wurde.

Die Diakonissen dienen mit Herz und Hand
In vielen Bereichen des Lebens unterstützen die Diakonissen die Menschen in ihrer Region:
Bildung (Ausbildungsprojekte) und medizinische Versorgung, Wasserversorgung und landwirtschaftliche Entwicklungsprojekte, Betreuung von Waisen und alten Menschen, diakonische und pastorale Fürsorge/Verbreitung des Evangeliums gehören u. a. zu ihren Aufgaben.

Abaja ba Kristo hat drei Ziele
  1. ruandischen Frauen die Möglichkeit zu geben, ein gemeinsames Leben im Wort Gottes und im Glauben an seinen Sohn Jesus Christus führen zu können
  2. dem Herrn zu dienen durch Gebet, seelsorgerlichen und diakonischen Dienst am Nächsten
  3. Zeugen der Liebe Gottes für alle Menschen zu sein, durch Projekte mit sozialen und gemeinschaftlichen Aktivitäten

Wie kann man in die Schwesternschaft aufgenommen werden?
Wenn eine Frau Interesse am Diakonisse-sein hat, wird sie eingeladen, an Kennenlern-Tagen teilzunehmen. Es gibt Gespräche mit der Leitung der Schwesternschaft, um festzustellen, ob eine Berufung vorhanden ist. Wenn das Probe-Jahr bestanden wurde, beginnt die 2-jährige Schwesternschafts-Ausbildung.

Wie sieht die geistliche und berufliche Bildung der Schwestern aus?
Gebet, Meditation, Bibellesen und geistliche Ausbildung sind wichtige Bestandteile. Es gibt eine Morgen- und Abendandacht, einmal im Monat ein Gebetswochenende. Zu festen Zeiten (am Morgen und nach dem Mittagessen) gibt es Bibelarbeit und Reflexion. Regelmäßige Bibelstunden und ein jährliches Retreat gehören dazu. Die Schwestern besuchen die Kirche im Dorf. Neben der geistlichen Bildung ist auch die berufliche Bildung wichtig.